Antrag zum Thema „Bayerische Landesausstellung 2016“: Bewerbung um eine Austragung am Standort Freising-Weihenstephan
Autor: Eschenbacher, Datum: 27. April 2010Veröffentlicht in CSU Fraktion, ,
Wie seit einiger Zeit vom bayerischen Wissenschaftsministerium sowie vom Haus der Bayerischen Geschichte bekannt gemacht wurde, soll „Bier in Bayern“ das Thema der Landesausstellung im Jahr 2016 anlässlich der 500. Wiederkehr des bayerischen Reinheitsgebot-Erlasses (1516) sein. Erstmals können sich nun Kommunen selbst als Austragungsort für ein solches Großereignis, das rund ein halbes Jahr dauert, bewerben.
Wir stellen den Antrag, dass sich die Stadt Freising in Kooperation mit der TU sowie mit der Bayerischen Staatsbrauerei Weihenstephan um die Austragung der Landesausstellung 2016 bewirbt. Wenn es einen Standort in Bayern gibt, an dem das Thema „Bier in Bayern“ geradezu ideal erscheint, dann ist das der Standort Freising-Weihenstephan. Warum sonst hat man ihn für die Auftaktveranstaltung zum Bewerbungsverfahren gewählt?
Als eine der historisch bedeutsamsten Städte Bayerns, die vielleicht wie keine andere Stadt das bayerische Lebensgefühl von Tradition und Moderne verkörpert, ist Freising mehr als geeignet, Austragungsort für ein solches Großereignis zu sein. Für Freising-Weihenstephan spricht nicht nur die dortige lange Brautradition, sondern es stellt mit seinen Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen seit jeher die Herzkammer der bayerischen Braukunst dar. Als Ort der Ausstellung würden sich unserer Ansicht nach mehrere Gebäude auf dem Scheitel des Weihenstephaner Berges eignen, so z.B. die große Kustermannhalle, insbesondere aber die historischen Klostergebäude („Alte Akademie“), die ohnehin einer dringenden Sanierung bedürfen. Letztlich würde der Weihenstephaner Berg, der in den letzten Jahren durch den Abzug vieler Forschungseinrichtungen an andere Freisinger Standorte einem schleichenden Bedeutungsverlust unterworfen war, damit auch wieder eine enorme Aufwertung erfahren.
So günstig wie im Moment dürften die Aussichten, eine bayerische Landesausstellung in Freising auszutragen, noch nie gewesen sein. Die Chance müssen wir jetzt ergreifen!

30. April 2010 um 16:04
Es ist schon etwas ungewöhnlich, dass zu den beiden letzten Einträgen kein einziger Kommentar geschrieben wurde. Dabei waren doch die Aussagen und Absichten nicht schlecht. Zur Ermunterung:
Charles de Gaule:
Man muss sich einfach Ziele setzen, dann kann man sich komplizierte Umwege erlaugen.
Aber noch etwas. Die Bürger erwarten einfach, dass Vorschläge auch umgesetzt werden. Viele Freunde der CSU haben doch Vorschläge schriftlich und mündlich gemacht. Und viele kosten gar ken Geld. Warum bewegt sich da nichts?
Also für Schöpfung gewahren und für den Weltfrieden sind wir alle. Aber wir möchten auch eine autofreie Altstadt, keine Radl-Rambos, eine wirksame Geschwindigkeitsüberwachung, uniformierte Fuß-Streifen der Polizei, eine Brötchentaste an den Parkscheinautomaten, die Verhinderung des LKW - Verkehrs, die Freimachung der Gehwege von den ausufernden Reklametafeln und Kleiderständern, so dass unsere Kinder (die STVO verlangt es) bis zum 10 Lebensjahr auf den Gehsteigen mit dem Farrad fahren können. Es ist doch unglaublich, dass bei der Stadt niemand weiß, dass Kinder bis 8 Jahren den Gehsteig mit dem Fahrrad benutzen müssen!! Also, es gib noch mehr Dirnge, die man leicht ändern könnten. Man muss es nur wollen und anpacken. Die anderen großen Sachen, den Erhalt des Planeten und so, das macht doch der liebe Goitt!
19. Mai 2010 um 14:02
Unser Landtagsabgeordneter Dr. Herrmann macht gemeinsame Sache mit Gründen und Freien Wählern in der Hoffnung, das würden der CSU Wählerstimmen einbringen. Das ist ein Irrtum. Besser wäre es, er würde dafür sorgen, dass der Kreisrat nicht Landschaftsschutzgebiete aufgibt, nur, damit Wohn- und Gewerbegebiete geschaffen werden können. Das sind alles Pharisäer.