Projekt Eishalle
Autor: Eschenbacher, Datum: 07. April 2010
Veröffentlicht in CSU Fraktion, ,
Die CSU Stadtratsfraktion hat in Ihrer Fraktionssitzung am 31. März 2010 folgendes Vorgehen zum Thema Sanierung Kunsteisbahn und Überdachungs-, sowie Tribünen und Kabinen-Neubau beschlossen.
Bei allen getroffenen Entscheidungen haben wir die aktuelle Haushaltslage, sowie die prognostizierten Grunddaten bzw. Grundvoraussetzungen der Stadt berück-sichtigt und stellen nochmals fest, Pflichtaufgaben kommen vor freiwilligen Leistungen und müssen gerade in einer Zeit knapper Mittel noch sorgfältiger überprüft und dann gezielt eingesetzt werden. Die CSU Fraktion ist der Überzeugung, dass sich der Freisinger Stadtrat nicht von großen Investitions-projekten zu Krisenzeiten verabschieden darf, sondern gezielter denn je priorisieren und umsetzen muss. Es gilt, die finanziellen und personellen Kräfte der Stadt zu bündeln und anzuweisen, beschlossene Projekte kraftvoll und zeitnah zu realisieren.
Dazu ein paar grundsätzliche Dinge:
Die CSU Fraktion ist nachwievor der Überzeugung, dass eine Sanierung, sowie Überdachung der Eisfläche dringend notwendig ist und deshalb nicht länger vor sich hergeschoben werden darf.
Außerdem sind wir der Überzeugung, dass eine solche Investitionsmaßnahme von einer Stadt in der Größenordnung wie Freising bei gutem wirtschaften möglich ist.
Das Angebot der Firma Bögl entspricht in einigen Punkten nicht dem, was mit der Firma Bögl im Vorgespräch am 15.02.2010 besprochen wurde. Außerdem sind die angebotenen Leistungen, sowie deren Rückzahlungsmodalitäten so für uns nicht hinnehmbar. Deshalb haben wir den Oberbürgermeister gebeten, ein weiteres Gespräch mit der Firma Bögl zu führen, um auszuloten, ob ein tatsächliches Interesse an dieser Baumaßnahme besteht.
Die CSU Fraktion wird einen Antrag stellen, dass wir einen Grundsatz-beschluss fassen, der die Überdachung des Kunsteisplatzes, mit neuen Umkleidekabinen und einer neuen Tribüne beinhaltet und ein konkretes zeitliches Realisierungsvorgehen beinhaltet und nicht nur den Wunsch zum Ausdruck bringt.
Wir stellen einen weiteren Auftrag, dass zur genaueren Abwägung der Vorgehensweise zwei Umsetzungsvarianten zur Abstimmung gebrachten werden sollen.
Beide Varianten müssen vergleichbar sein und beinhalten
ein detailliertes Leistungsprofil
ein Finanzierungskonzept, sowie
ein zeitliches Umsetzungskonzept
Variante A, soll vom Prinzip her die Umsetzung aus einem Guss beinhalten -
eventuell mit einem privaten Geldgeber
Variante B, soll eine Umsetzung in zwei Schritten darstellen – eventuell aus rein städtischen Mitteln
Unabhängig von der Variantenentscheidung, muss das Vorgehen der Stadt an Lösungen orientiert sein. Eine neue Ansammlung von Rechtfertigungen und Nichtrealisierungsgründen warum und weshalb etwas nicht geht – werden wir nicht akzeptieren.
Die CSU Fraktion sieht sich als wesentlicher Teil dieses Umsetzungs-prozesses und ist zur überparteilichen Zusammenarbeit unter der Leitung des Oberbürgermeisters gerne bereit. Ein weiteres scheitern eines Großprojekts wäre fatal und ein enormer Schaden für das Ansehen dieser Stadt, wir sind uns dieser Aufgabe bewusst und vor allem ins Gelingen verliebt – deshalb werden wir uns nach Kräften dafür einsetzen.