Sanierungskonzept der städtischen Liegenschaften

Autor: Lintl, Datum: 14. Dezember 2009
Veröffentlicht in CSU Ortsverband, ,

Leserbrief zum Wochenkommentar der Freisinger Süddeutschen Zeitung vom Sa./So, 5./6.

Dezember 2009

Wochenkommentar: „Advent, Advent, ein Lichtlein brennt…“

Mit Befremden habe ich den Kommentar zum „Anwachsen der städtischen Verwaltungsflächen“

zur Kenntnis genommen. Anscheinend ist zum Thema „Sanierung der städtischen Liegenschaften“

selbst der Presse der Rote Faden verloren gegangen. Deshalb möchte ich erinnern:

Mitte der 90iger Jahre waren die städtischen Verwaltungsgebäude ein Schandfleck für die

Innenstadt Freising, zugleich entstanden durch Fremdanmietungen monatlich sehr hohe Kosten. Der

Stadtrat hat sich daraufhin bei den Haushaltsberatungen einvernehmlich geeinigt:

1. Sanierung der eigenen Liegenschaften, Verbleib der Verwaltung in der Innenstadt,

behindertengerechte Zugänge und Vermeidung von Mietzahlungen für Verwaltungsflächen.

2. Verlegung der technischen Verwaltung aus dem Asamgebäudes um eine Sanierung andenken

zu können und Platz für die geforderten kulturellen Angebote zu schaffen.

Nach circa zehn Jahren befinden wir uns auf der Zielgeraden. Im Sinne der Bürger wird der

Haushalt entlastet durch hohe Energieeinsparungen, Wegfall der Mietzahlungen und Beantragung

von staatlichen Zuschüssen zur Modernisierung ( beim Wasserwirtschaftsamt waren es bisher ja

immerhin 1,2 Mio Euro). Es macht keinen Sinn einen politischen Zickzackkurs zu fahren und die

Überdachung der Eisfläche oder die Westtangente gegen die Liegenschaften auszuspielen. Kurz vor

dem Ziel sollte man den Roten Faden fest in der Hand behalten und man darf sich auch einmal über

die wirtschaftliche Sinnfälligkeit und die verbesserte Stadtgestalt freuen.

Gerne bin ich bereit im Rahmen der Innenstadtkonzeption mit mathematisch nachvollziehbarem

Zahlenmaterial „Licht ins DUNKEL“ des Wochenkommentars zu bringen, denn beim

Sanierungskonzept sind keine Flächenmehrungen für die Verwaltung vorgesehen. ( Keine

Anmietung mehr in der Johannisstraße, Aufgabe der Anmietung im Prätnerhaus, geplante Aufgabe

der Anmietung Laubenbräu, Umwandlung der Verwaltungsflächen im 1.OG Marcushaus zu

Verkaufsflächen, Rückführung des Archivs ins Wasserwirtschaftsamt, usw.)

Maria Lintl

Stadträtin,

Referentin für Innenstadtkoordination

 

 

<< Zurück zur Übersicht

Hinterlasse eine Antwort