Eisstadion Freising – nicht vielleicht, sondern ein MUSS!

Autor: Fiedler, Datum: 05. November 2009
Veröffentlicht in CSU Fraktion, ,

Eishalle in Freising Die Haushaltsplanungen sind in vollem Gange und es wird wieder über diverse Projekte diskutiert, die dem Rotstift zum Opfer fallen sollen. Eines davon soll zum wiederholten Male das Eissportstadion sein. “Zum wiederholten Male” heißt, dass dies bereits seit ca. 20 Jahren so ist.
Aus dieser Zeitspanne heraus kann man erahnen wie sehr sich die Freisinger Bevölkerung dieses Projekt wünscht. Wir erachten es daher auch in schwierigen Zeiten als unsere Pflicht dies nun endlich umzusetzen. Wenn die Stadt Freising ca. 4,5 Mio EUR für den alleinigen Abriß der Stein-Kaserne übrig hat, ohne dass nur ein einzig namentlich bekannter Investor vor der Türe steht, so scheint das Haushaltsloch nicht allzu groß zu sein. Darüber hinaus ist festzuhalten, dass wir auch in den letzten 20 Jahren trotz wirtschaftlich guter Zeiten es nicht geschafft haben dies umzusetzen. Dies also nun alleine von der Haushaltslage abhängig zu machen ist sehr kurzsichtig.
Die Stadt Moosburg hat es uns Freisingern ebenfalls mal wieder vorgemacht, wie man sich auch in diesen Zeiten einen Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Kommunen erarbeiten kann. Heute lese ich, dass die Einnahmen in Moosburg bei der Gewerbesteuer doch nicht so drastisch sinken werden wie anfangs gedacht. Das macht Hoffnung auch für den Freisinger Haushalt
Fakt ist, dass die CSU-Fraktion voll hinter einem sukzessiven Neubau des Eissportstadions steht. Es muss bereits heute festgelegt werden, wann nach dem ersten Bauabschnitt (Boden/Bande, Befestigung, Technik) auch die weiteren Schritte erfolgen. Es muss ein mehrstufiger Plan her, der keinen Rotstift in den Folgejahren zulässt. Die Zeit drängt, denn schon nächstes Jahr wird sich der Eishockeyverein Freising komplett auflösen, sollte die Stadt sich nicht zu einem generellen Neubau entscheiden. Damit wäre die mühsame Vorarbeit des Vereins dahin, der auch in den letzten Jahren einen großen Anteil am Betrieb des Eisstadions und der Kostenreduzierung im laufenden Betrieb getragen hat. (O.Pflüger)

<< Zurück zur Übersicht

6 Antworten zu “Eisstadion Freising – nicht vielleicht, sondern ein MUSS!”

  1. Fiedler sagt:

    Ich kann nachvollziehen, dass man nicht das komplete Eisstadion in 1 Jahr baut. Das Konzept sieht ja genau diese modulare Bauweise vor: Eisfläche, Dach, Umkleiden, Tribünen, Seitenwände etc.
    Auch wenn es schade ist, dass nicht sofort im ersten Jahr das Dach gebaut wird, es wäre lediglich eine Übergangszeit von 1 Jahr, die man ohne Dach und mit allen sich daraus ergebenen Nachteilen leben müsste. Denn in darauffolgenden Jahren müsste man ja auf jeden Fall die weiteren Module in Angriff nehmen.
    Wenn nun allerdings die weiteren Module kostenmäßig nicht in die Haushaltsfortschreibungen der nächsten Jahre mitaufgenommen werden (als Zeichen einer festen und ernsthaften Absicht), werde ich persönlich im Stadtrat den gesamten Haushalt ablehnen.

  2. Friedhelm Wollust sagt:

    Redet nicht so viel herum. Stoppt den Abriss der Stein - Kaserne und baut das Ding endlich!!

  3. Friedhelm Wollust sagt:

    Hallo, Leute!
    Da ist ja noch nicht viel passiert in der Zwischenzeit. Jetzt eine Info, die hoffen lässt. Der Auftrag für den Abriss der Stein-Kaserne ist noch erteilt. Es besteht bei einigen Stadträten erheblicher Zweilfe, ob diese hohen Kosten gerechtferitgt sind. Wahrscheinlich kann man den Abriss viel billiger bekommen und Millionen einsparen, mit denen leicht die Überdachung der Eisfläche verwirklicht werden kann.
    Man muss nicht alles, was so von manchen Stadträten verkündet wird, man habe alles richtig gemacht und es gäbe keine Alternative, so einfach hinnehmen. Die Stein-Kaserne hat Zeit. Angeblich muss dort dringend eine Schule und eine Kindertagesstätte gebaut werden. Die Schülerzahlen pro Klase sollen nicht reduziert werden, sagt die Staatsregierung. Und die Schülerzahlen sind rückläufig. Wiebiel Kita Plätze fehlen denn eigentlich? Man darf mal darauf hinweisen, dass mit dem Geld für die Abwrackprämie, 5 Miliarden EURO, für alle Kinder ein Platz hätte geschaffen werden können.

    Und diese unsinnige Untersuchung über ein Stadt-Marketing kann man sich doch wirklich sparem.Ein Stadtrat hat das Ergebnis einer sehr teuren Untersuchung genannt. Es lautete:
    Miteinander ist mehr. Und: Der Weg ist das Ziel!!

  4. Fiedler sagt:

    Es handelt sich dabei nicht um “unsinnige Untersuchung über ein Stadt-Marketing”, sondern um längst überfällig, sinnige Untersuchungen zu baulichen Veränderungen in der Innenstadt.

  5. Friedhelm Wollust sagt:

    Herr Fiedler, Sie sind noch jung und können noch nicht viele Erfahrungen gesammelt haben. Ich habe aber als Unternehmensberater gearbeitet, aber auch einige Unternehmensberater erdulden müssen. Sie haben aber Kollegen im Stadtrat, die einschlägige Erfahrungen haben. Einer hat mir das Ergbebnis einer sehr teuren Untersuchung mitgeteilt. Sie lautete: Miteinander ist mehr! Und: Der Weg ist das Ziel!

    Wir sprechen uns wieder, wenn das Ergebnis für 360.000 EURO vorliegt. Ich könnte es Ihnen heute schon kostenlos sagen

  6. Fiedler sagt:

    Sehr geehrter Herr Wollust
    Ihre Aussagen sind leider immer wieder sehr widersinnig.
    - “Die Stein-Kaserne hat Zeit”. Sie wollen also die Stein-Kaserne so stehen lassen und nicht möglichst schnell verkaufen? Interessant, und woher haben Sie dann das Geld für notwendige Maßnahmen?
    - “Nicht selber einreissen und Millionen einsparen”. Solche Übertreibungen bringen uns nicht wirklich weiter. Ich kenne das Gutachten zum Baugrund und Altlasten sehr gut. Auch wenn es ein privater Investor vielleicht billiger schaffen sollte, können wir nicht von solchen Summen sprechen.
    - “unsinnige Untersuchung über ein Stadt-Marketing”. Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Momentan erarbeitet ein Architektenteam Pläne für die Innenstadt. Diese Umbaumaßnahmen werden uns mit ca. 60 Prozent bezuschusst. Am Ende wird eine attraktivere Innenstadt stehen. Das ganze hat nichts mit einer Stadtmarketinguntersuchung zu tun.

Hinterlasse eine Antwort