WM: Gebt endlich die Innenstadt zum Feiern frei!
Autor: Fiedler, Datum: 04. Juli 2010Veröffentlicht in CSU Fraktion, Fiedler, 2 Kommentare » ,
Nach jedem Spiel immer das selbe Bild: Ganz Freising will feiern. Aus allen Ecken drängen die Fussball-Fans in die Innenstadt, und was passiert dann? Die Polzei riegelt an allen Zufahrtsstrassen die Innenstadt ab wie beim Sicherheitsgipfel. Bereits nach dem letzten Deutschland-Spiel habe ich beim OB nachgefragt, warum das so sein müsse, warum man in Freising nicht in der Innenstadt feiern dürfe. Die Antwort: “Aus Sicherheitsgründen.” Offenbar war er noch nie nach einem Deutschlandspiel in der Freisinger Innenstadt. Die Fans sind ja trotzdem da und wollen feiern. Und wo können die das machen? Wo fahren die bunt geschmückten und hupenden Autos im Kreis? Notgedrungen um die Altstadt herum. Die Fans belagern nun die Kammergasse und die Karlwirtskreuzung, legen teilweise den Verkehr dort lahm. Noch gefährlicher (und unsinniger) kann ich mir das eigentlich gar nicht vorstellen. Ich fordere dringend, beim nächsten Spiel am Mittwoch abend die Innenstadt wieder für die Fans und den Autokorso freizugeben.
(Persönlicher Kommentar von Reinhard Fiedler)
Bei der letzten Jugendversammlung haben 4 Jungs unglaubliche 800 Unterschriften dem 2. Bürgermeister übergeben. Ihr Traum: ein eigener BMX-Bike-Park. Es gibt zwar bereits ähnliche Anlagen, aber eben nicht für deren Alter und nicht für deren Ansprüche. Die Jungs haben aber nicht nur Unterschriften gesammelt, sie haben auch bereits bei einigen Firmen wegen finanzieller Unterstützung angefragt. Ausserdem sind sie (und deren Eltern und Bekannte) bereit, viel in Eigenregie zu übernehmen.
Das Erscheinungsbild Freisings und seine öffentliche Wirkung liegt uns sehr am Herzen. Wir bemühen uns seit längerem um ein erfolgreiches Stadtmarketing für Freising. Immer mehr Mitglieder im Stadtrat ziehen bei diesem Thema am selben Strang.
Pressemitteilung
Gestern fand im Freisinger Rathaus eine wichtige Veranstaltung zum Thema Stadtmarketing oder besser Stadtmanagement statt. Initiiert vom Gewerbeverband Freising wurde Interessierten aus der Verwaltung, dem Stadtrat, den Gewerbetreibenden und der Efi das Einmaleins des Stadtmarketings dargestellt. Externe Referenten aus Neuburg a. d. D. (Herr Jocher) und Erding (Herr Pech), sowie Professor Vossen haben aus Ihren Erfahrungen rund um die Themen Markenbildung, Citymanagement, Standortmarketing und Kulturförderung berichtet. Christian Kramer vom Gewerbeverband, der selbst derzeit eine Citymanagementschulung absolviert, führte durch den Abend.
Gestern wurde der Antrag der Firma Saller behandelt, einen ca. 14 Meter hohen Werbepylon sowie zusätzlich Leuchtreklame auf allen Giebelflächen anzubringen. Dies war bereits Thema des Gestaltungsbeirates, der den Pylon genehmigen wollte unter der Auflage, dann auf die Leuchtreklame an der historischen Bausubstanz zu verzichten. Nun wurde aber beides beantragt. Verwaltung und der OB waren dem Antrag gegenüber positiv eingestellt und begründeten dies mit folgenden Argumenten:
Gestern gab Herr Wimmer vom Ordnungsamt im Hauptausschuss einen Rückblick über den Freisinger Advent und bat die Stadträte, über die Zukunft des Weihnachtsmarktes zu entscheiden. Alle Fraktionen waren sich in der anschliessenden Diskussion einig, dass der Freisinger Advent - trotz dem kurzen Vorlauf - ein voller Erfolg für Freising war. Die Freisinger Bevölkerung habe das interessante und umfangreiche Kulturprogramm geschätzt und auch die vielen optischen Neuerungen als positiv empfunden, berichteten Kollegen. Da man nun bereits Anfang Februar über den Weihnachtsmarkt 2009 entscheide, könne man die Zeit auch wirklich nutzen, um neue, gute Standbetreiber zu finden bzw. woanders abzuwerben. Ein schöner und stimmungsvoller Weihnachtsmarkt ist eben nicht einfach nur eine normale Veranstaltung, sondern auch ein wichtiges Marketinginstrument. Die Abstimmung ging einstimmig für eine Fortsetzung des Freisinger Advents aus.
Auch wenn die rund 1000 Besucher auf dem Marienplatz etwas verstanden hätten vor lauter Pfeiffen von der Rede des Ministerpräsidenten, sie wären wohl kaum damit zufrieden gewesen. Denn Herr Beckstein hat nicht kapiert, um was es den Bürgern hier wirklich geht. “Ein weltweit angesehener Standort wie München und Freising braucht einen Flughafen.”
Die Entscheidung ist nun gefallen, leider – entgegen dem Votum des Hauptausschusses – für das Modehaus Esprit. Das ist an sich ja nicht schlecht (aber auch nichts besonderes), über die Art und Weise der Entscheidungsfindung muss man sich aber wirklich wundern. Zuerst dazu ein Zitat von Helmut Hobmaier vom Freisinger Tagblatt:
Am Montag wurde im Hauptausschuss in nichtöffentlicher Sitzung über die Nutzungskonzepte verschiedener Bewerber diskutiert und abgestimmt. Nachdem ich bereits Prügel einstecken musste, weil ich im Vorfeld unser (in Ansätzen bereits bekanntes) Konzept der Öffentlichkeit vorgestellt hatte, möchte ich dieses Mal gar nichts dazu sagen. Das ist auch gar nicht nötig, weil die Presse bereits wenige Minuten nach Sitzungsende sämtliche Informationen bekommen hatte (lustigerweise ist auch bekannt von wem…). Die Ergbenisse mitsamt Abstimmungsergebnissen kann man heute in beiden Zeitungen lesen. Wie auch zu lesen ist, wird nun morgen am Donnerstag im Stadtrat noch einmal abgestimmt. Ob dann alles klar ist?
Lange ging es hin und her. Viel wurde auch hier darüber berichtet und kommentiert. Aber nun steht fest: Der Weihnachtsmarkt wird auch 2008 stattfinden, zwar nicht - wie gewünscht - im Kirchinnenhof, sondern an alter Stelle in der Oberen Hauptstrasse. Der Platz an sich wurde ja auch nie kritisiert, höchstens vielleicht die Dekoration. Von der Organisation soll es so laufen: Veranstalter ist die Stadt Freising, organisiert wrd alles von einer Arbeitsgruppe rund um den Kulturreferenten Dr. Hierl und Frau Rattenhuber aus dem Ordnungsamt, und vor Ort durchgeführt vom Freisinger Kulturverein “Prima leben und stereo”. Ab sofort können sich also alle, die eine gute Idee haben, um einen Stand bewerben. Die Arbeitsgruppe wird in ca. 1 Monat über die Anträge entscheiden. Nebenbei laufen bereits die Überlegungen auf Hochtouren: begleitendes Kulturprogramm, Dekoration, Musik, Beleuchtung. Es gibt viel zu tun!