Blog-Einträge in der Kategorie ‘Dr. Hierl’

Otto-Jahr 2008/2009

Autor: Hierl, Datum: 05. September 2008
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Bischof Otto von FreisingAm 22. September jährt sich zum 850. mal der Todestag von Bischof Otto von Freising. Otto ist die einzige Persönlichkeit in Vergangenheit und Gegenwart, die den Zusatz trägt “von Freising”. Die Bedeutung Ottos als Geschichtsschreiber und Bischof, aber auch die Chance wieder einmal überregional auf Freising hinzuweisen haben Oberbürgermeister und Kulturausschuß veranlaßt, ein Otto-Jahr auszurufen. Dabei ist die Stadt dankbar, daß Domberg und Historischer Verein sich mit bemerkenswerten Vorträgen einbringen.

Geplant ist ein Brückenfest zu Füßen des Seligen auf der Alten Isarbrücke, ein Otto-Preis für Schülerarbeiten, zum 900ten Geburtstag 2011/2012 soll die Herausgabe sowohl einer Briemarke als auch einer Münze beantragt werden.

Die Programmplanung ist längst nicht abgeschlossen, Vereine aber auch Einzelpersonen sind herzlich eingeladen, Vorschläge zu machen oder sich mit Aktionen zu beteiligen.
Ich warte gespannt auf Reaktionen…
(Dr. Hubert Hierl)

Freisinger Attraktion:Fachschule für Blumenkunst

Autor: Hierl, Datum: 19. Juli 2008
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Die Eröffnung der Sommerausstellung stand heute leider sehr im Schatten des Altstadtfestes. Wissen die Freisinger eigentlich was sie versäumen? Die Kreationen der Schülerinnen und Schüler sind wahre Wunderwerke. Ein Sprichtwort heißt:”Nicht alle Blumen taugen für einen Strauß” Dieses Sprichtwort gilt nicht für die  Blumenfachschule, die Schüler, bis aus Japan kommend, machen aus jeder Blume und tausend anderen Dingen einem einmaligen Strauß. Die Staatliche Fachschule für Blumenkunst Weihenstephan verdient mehr Aufmerksamkeit, ihre Absolventen sind Botschafter unserer Stadt in der ganzen Welt.

Die Ausstellung ist noch bis Montag21.7 18.00 Uhr geöffnet

Partnerschaften: Bestandsaufnahme und Zukunftsperspektiven

Autor: Hierl, Datum: 26. Juni 2008
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Im Europäischen Einigungsprozeß haben kommunale Partnerschaften viel bewirkt! Was der Politik oft nur schwer gelungen ist, Freundschaft aufzubauen und Vertrauen zu gewinnen, haben Menschen mit direktem Kontakt geschafft. Auch Freising hat dazu einen Beitrag geleistet
Bei der Auswahl seiner Partnerstädte hat Freising auf seine historischen Wurzeln zurückgegriffen:

Arpajon, die Geburtsstadt des Diözesanheiligen Korbinian

und die ehemals fürstbischöflichen Besitzungen
Markt Innichen
Markt Maria-Wörth
Obervellach
Waidhofen an der Ybbs
Skofia Loka, das ehemalige Bischofslack

Vereine, Schulen und der Stadtrat pflegen enge Kontakte zu den Partnerstädten.
An offiziellen Terminen in diesem Jahr stehen an:

29. - 31. August: 30 Jahrfeier Städtepartnerschaft Maria Wörth

Anfang September: Bohnenmesse in Arpajon

21. - 23. November anlässlich des Korbiniansfestes: Gegenbesuch der Partner Innichen und Waidhofen betreffend Austausch der Partnerschaftsurkunden.

Mit den Beziehungen zu 6 Partnergemeinden ist aber kein Schlußpunkt erreicht.
Weißenkirchen in der Wachau, Berwölz in der Steiermark stehen genauso auf der Agenda wie Überlegungen, die Beziehungen zum Werdenfelser Land wieder aufleben zu lassen.
Der Landkreis Garmisch-Pattenkirchen hat z.B. vor Jahren das Angebot, eine Wittelsbach-Ausstellung durchzuführen, abgelehnt mit der Begründung, man sei nicht wittelsbachisch gewesen, sondern jahrhundertelang fürstbischöflich freisingerisch.
Die Wiederaufnahme freundschaftlich-partnerschaftlicher Beziehungen zum Werdenfelser Land könnte auch unsere Bemühungen unterstützen, den Tourismus auszubauen.

Zu überlegen ist auch, wie die Bürger Freisings generell stärker in die Partnerschaftsbeziehungen eingebunden werden könnten?
Bisher wurden vor allem zu festlichen Anlässen, wie dem Korbiniansfest, der Bischofseinführung, oder dem Volksfest Gruppen eingeladen. Nicht nur die Gastgeber hatten mitunter zu wenig Zeit, sich um die Gäste zu kümmern, an der Bevölkerung ging das Geschehen weitgehend vorbei. Deshalb wäre ein eigener Parterschaftstag eine gute Gelegenheit, sich ganz den Gästen widmen zu können. Durch ein Fest in der gesamten Innenstadt mit Präsentationen, Musik- und Kulturdarbietungen, Verkostungen und Touristinformationen hätte die Freisinger Bevölkerung die Möglichkeit, mit unseren Partnern in Kontakt zu treten.

Aufgabe wird es sein, im engen Festkalender Freisings einen dafür geeigneten Termin zu finden.

Kulturempfang 2008

Autor: Hierl, Datum: 21. Juni 2008
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Meine Rede “Überlegungen für die Kulturarbeit 2008 bis 2014″

Kurzfassung

 

Picasso:” Kultur wischt den Staub des Alltags von der Seele”

Ich möchte nicht Staubaufwirbler sondern Staubabwischer sein.

Eine Freude ist es an der Seite und mit Unterstützung eines so kunstsinnigen OB tätig sein zu dürfen.

Brauche das Rad nicht neu erfinden, Freising hat ein großes, vielfältiges Kulturangebot, manche meine es sei manchmal gar zuviel. Gibt es zuviel Kultur? Eher hörtman, der hat aber wenig Kultur.

Bestandsaufnahme, Wünsche, Vostellungen, Anliegen:

KULTURETAT

4,12 Mio Euro, 4% des Haushalts, das meist fest gebunden, wenig Spielraum für Kurzfristiges, Aktuelles, Spontanes! Nach Jahren eines Sparhaushaltes sollte mal wieder eine Steigerung möglich sein.

ATTRAKTIVITÄT DER INNENSTADT

Der Ruf Freisings beruht i,W, auf zwei Säulen: Domberg und Weihenstephan! Dabei hat Freising eine so wunderbare Altstadt. Doch wie sieht die aus? Es dominieren Autos und ein Sammelsurium von ein paar Parkplätzen, unattraktiven Ruhezonen, eine unzählige Zahl von Verkehrsschildern und versiegelte Wasserläufe. Vorschläge aus allen Fraktionen aus der jüngsten Zeit lassen hoffen. Eine Rolle spielen die städtischen Immobilien! Altes Rathaus, Amtsgericht, Wasserwirtschaftsamt, alles Gebäude, die für die Kultur nicht verfügbar sind. Mit dem Asamgebäude muß endlich ein Haus der Kultur entstehen mit dem Innenhof als Touristenmagnet mit Cafe und Geschäften für Souvenirs, Devotionalien und Freisinger Produkten.

TOURISMUSKONZEPT

Zitat aus der SZ: “Egal ob Dubai, London oder Shanghai - Kultur gilt längst als Motor einer Stadt,….Knallharte Volkswirtschaft schleicht sich da in die Kulturdebatten.”  Auch für Freising kann unsere reiche Kultur ein Wirtschaftsfaktor sein., doch jeder macht noch seinen eigenen Stiefel.  Vieles  wird schon versucht, das Städtische Kulturamt leistet wertvollste Arbeit hierbei, ein Konzept aus einer Hand könnte helfen, Auch Freising muß halt etwas Geld buchstäblich in einen Markt der Zukunft investieren. Wir haben besste Voraussetzungen, erleben nach Domrenovierung, Papstbesuch und Glockenprojekt geradezu einen Boom, den dürfen wir nicht verschlafen. Ein Alarmzeichen: die Übernachtungszahlen im Landkreis Freising sind in letzten Jahr um 0,7% zurückgegangen.

PARTNERSCHAFTEN

Bestehende intensivieren durch Einführung eines Partnerschaftstages. Delegationen kommen i.R. an Festen, wo wenig Zeit bleibt, an der Bevölkerung gehen die Partnerbesuche weitestgehend vorbei.

LEUCHTTÜRME DOMBERG UND WEIHENSTEPHAN

Als ich vor 40 jahren nach Freising kam plegten Stadt und Nährberg ein distanzierte Nebeneinander. Vieles,ist mittlerweile besser geworden, OB Thalhammer hat eine intensive Zusammenarbeit entwickelt.Eine Sorge ist die Zukunft des Nährberges. Zug um Zug wandert die Wissenschaft ins Gelände am Fuße des Berges, die alten Gebäude bieten wenig Perspektiven für die Wiissenschaft. Überlegungen des “Vereins für Stadtbildpflege” in Richtung Konferenzzentzum und Hotel müssen wir vorantreiben. Der Nährberg als Sitz reiner Verwaltung, das wird der großen Tradition diese markanten Ortes im Stadtbild von Freising nicht gegrecht!

Unser größter Schatz, unser wichtigstes Kapital ist der DOMBERG mit seinen unzählichen Einrichtungen. Auf die aktive Mitwirkung des Domberges sind wir zwingend angewiesen, ja ein Stück weit sind wir davon abhängig. Vieles mehrt schon das Ansehen Freisings, die Freisinger Bischofskonferenz, das Kardinal-Döpfner-Haus, das Diözesanmuseum allein in den letzten Jahren mit den großen Ausstellungen zu Paudiß, den bayerischen Rembrandt und dem Wirken der Asams in Freising.Auch die Domblibliothek ist ein Juwel! Gemeinsam haben wir in den letzen jahren einiges verwiklicht. Das Glockenprojekt war ei Geschenk der Bürger der Stadt an Ihren Domberg, hinsichtlich des Domhofes und eines Ottobrunnens ist OB Thalhammer wiederum aktiv geworden Flexiblere Öffnungszeiten, ein Domladen und eine Gastronomie sollten ernsthaft angestrebt werden. Auch überregional könnten wir den Domberg noch bekannter machen. Was tun andere Städte? Rosenheim hat ein Opernfestival, Markt Schwaben Weiherfestspiele. Moosburg siehe da Rosenfestspiele und Landsberg nennt sich gar Festspielstadt. Das sind nur einige Beispiele! Wären Dombergfestspiele nicht eine wunderschöne Sache, den Einstieg mit dem ausgezeichneten Theatersommer auf dem Domberg haben wir ja schon. Einbeziehen könnte man den Dom, die Dombibliothek, das Diözesanmuseum, den Domhof und den Anger.

KIRCHEN

Aus meiner Berliner Erfahrung, wo man die Kirchen an den Rand der Gesellschaft gedrängt hat und Kreuzberger Nächte andie Stelle getreten sind, möchte ich den großen Beitrag der Kirchen im Bereich der Kulturarbeit einmal ansprechen und ausdrücklich herzlich danken.Wann ist Freising so schön wie am Fronleichnamstag

DER DRITTE UND DER VIERTE BERG

Die Umwandlung der Vimykaserne hat hier ein Schmuckstück entstehen lassen. Gleiches wollen wir bei der Steinkaserne hoffen. Hier sollten nicht nur Wohnungen entstehen, Gewerbegebiet, sondern Freisings Norden braucht auch ein Kulturzentrum, Hier könnte zudem etwas entstehen, was man in Freising noch gar nicht kennt:EIN WINTERSPIELPLATZ.Vielen Familien mit Kindern in beengten Wohnungen würde hier ein wenig Luft verschafft.

Mit dem SCHAFHOF könnte Freising ein 4. Kulturberg zuwachsen. Regional sind die Märkte, Johannis-, Trachten- und Adventsmarkt von Bedeutung. Bayernweit ist der Schafhof ein begehrter Kinferenzort. Unter der neuen künstlerischen Leitung besteht die Chance, daß hier ein Kunstzentrum von europäischen Rang entsteht.

ORTSTEILE

In unseren Ortsteilen wird von Kulturvereien wertvolle, vielfältige Kulturarbeit geleistet Unterstützende Begleitung der Stadt ist angesagt.Die Volkshochschule wird erstmals im Wintersemester 2008/1009 beginnen, in den Ortsteilen Veranstaltungen anzubieten.

KULTURVEREINE

Die wichtigste Säule in der Kulturarbeit in unserer Stadt sind die Kulrurvereine mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, Sie bieten Kultur von höchster Qualität an und das in der Regel sehr kostengünstig. Gelegentlich gibt es Klagen über zu wenig Unterstützung und Kooperationsbereitschaft, dies sollten wir sehr ernstnehmen. Mein Wunsch wäre es im Zuge einer Etatsteigerung einen Kulturfond einzurichten, auch an eine Bürgerstiftung könnte man denken. Ansprechen möchte ich ausdrücklich die vielfältigen Aktivitäten im Bereich der Jugendkultur. Gerne werde ich die zusätzlichen Initiativen unserer jungen Stadträte unterstützend begleiten.

STÄDTISCHE KULTURARBEIT

Die zweite, wichtige Säule unserer Kulturarbeit ist die des städtischen Kulturamtes. Ausdrücklich möchte ich die hohe Qualität, das große Engagement würdigen.In unserem, von unserem Kulturamt wird beste Arbeit geleistet. Dennoch möchte ich an dieser Stelle das Prinzip der Subsidiarität strapazieren, nicht weil ich Dinge grundsätzlich infrage stelle. Aber der öffentlichen Verwaltung steht es gut an sich immer die Frage zu stellen:MÜSSEN WIR DAS SELBER MACHEN;ODER KÖNNEN DAS AUCH ANDERE; BILLIGER UND GENAU SO GUT.

Nun darf ich Sie alle, die Sie aufmerksam zugehört haben um gute Zusammenarbeit bitten. Für Ihren guten Rat, aber auch für den der Leser dieser Zeilen bin ich dankbar.

 

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Ehrungen in der Musikschule

Autor: Hierl, Datum: 18. Juni 2008
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Beim Lehrerkonzert der Musikschule am 15.6. ehrte Kulturrefent Dr. Hierl verdiente Lehrkräfte für langjährigeTätigkeit an der Musikschule und übereichte Urkunden an:

Johannes Althaus, Gitarre, 20 Jahre

Astrid hedler-Gromes, Violoncello, 20, Jahre

Georg Straßmann, Violine, 10 Jahre

Christiane Wenzel, Klavier, 10 Jahre

In seinen Dankesworten führte Hierl aus, daß die Politik  gerne von Leuchttürmen spreche und dabei oft spektakuläre Dinge im Auge habe. So feiere der Stadtrat gerne die Erstellung einer neuen Brücke, den Spatenstich für eines Gebäude, Investitionen in Stein und Beton.  Auch in der Bildung orientiere man sich sehr an Wissen angeblich entscheidend für Beruf und Karriere.

Ein Leuchtturm für die so wichtige sogenannte Herzensbildung, für unser Zusammenleben, für unsere Gesellschaft ist die musische Bildung, also unsere Musikschule. Hierl unterstrich die Bedeutung der sogenannten weichen Faktoren und dankte den Lehrkräften für ihr außerordentliches Engagement und zeigte sich von der Qualität der Arbeit begeistert.